Ein wichtiger Tag für Schnelsen
Am Schleswiger Damm wurde die neue Feuer- und Rettungswache F17 feierlich eingeweiht. Hamburg erhält damit erstmals seit 60 Jahren eine zusätzliche Feuer- und Rettungswache an einem vollständig neuen Standort. Auch der Schnelsener Bürgerschaftsabgeordnete Koorosh Armi nahm an der Einweihung teil.
Die neue Wache stärkt den Brandschutz und die rettungsdienstliche Versorgung im Hamburger Nordwesten. Einsatzkräfte können Schnelsen und Niendorf schneller erreichen. Als eine von drei sogenannten Portalwachen übernimmt der Standort außerdem eine besondere Aufgabe bei Einsätzen auf der A7 und im Schnelsener Tunnel.
Rund 35 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert. Auf dem etwa 6.000 Quadratmeter großen Grundstück stehen moderne Einsatz-, Arbeits- und Aufenthaltsräume zur Verfügung. Ein Löschzug und mehrere Rettungswagen sind rund um die Uhr einsatzbereit. Für Einsätze im A7-Tunnel verfügt die Feuerwehr über ein Sonderlöschfahrzeug mit Wärmebildkamera, integrierter Atemluftversorgung und fernbedienbarem Wasserwerfer.
Auch die Ausbildung profitiert: Im rund 22 Meter hohen Übungsturm können Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr gemeinsam realitätsnahe Einsätze trainieren. Kurze Wege und die konsequente Trennung sauberer und durch Einsätze verunreinigter Bereiche verbessern die Abläufe und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten. Begrünte Dächer und Fassaden sowie eine Solaranlage gehören ebenfalls zum Neubau.
Bei der Einweihung würdigten Innensenator Andy Grote und die Vertreter von Bezirk, Feuerwehr und Sprinkenhof die Bedeutung des Standorts. Für Koorosh Armi steht fest: Eine verlässliche Feuerwehr und ein leistungsfähiger Rettungsdienst gehören zu den Grundlagen einer sicheren Stadt. Die neue Wache schafft dafür im Hamburger Nordwesten beste Voraussetzungen.
„Ich wünsche allen Einsatzkräften und ihrer Leiterin Vicky Krützmann alles Gute und vor allem, dass sie von ihren Einsätzen stets gesund und unbeschadet in ihre Wache zurückkehren.“
