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Ellerbeker Weg: Wohnstraße entlasten, Schulwege sichern

Weniger Durchgangsverkehr und mehr Sicherheit

Weniger Durchgangsverkehr und mehr Sicherheit: Dafür setzt sich Koorosh Armi gemeinsam mit der Nachbarschaft im Ellerbeker Weg ein. Bei einem Ortstermin am 3. November übergaben Anwohnerinnen und Anwohner ihre Unterschriften an Bezirksamtsleiter Christian Zierau.

„Die Menschen vor Ort erleben täglich, was der Durchgangsverkehr für ihre Straße bedeutet. Ihre Sorgen nehme ich ernst. Wir brauchen eine Lösung, die die Nachbarschaft entlastet und sichere Wege für alle schafft“, sagt der Bürgerschaftsabgeordnete für Schnelsen, Niendorf und Lokstedt.

Seit langem engagiert sich Armi für eine Entlastung des Ellerbeker Wegs. Die Wohnstraße wird als Abkürzung zwischen Ellerbek und der Holsteiner Chaussee genutzt. Anwohnende berichten von Rückstaus und engen, unübersichtlichen Situationen. Für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende bleibt häufig wenig Raum. Die bestehende Begrenzung auf Tempo 30 behebt das hohe Verkehrsaufkommen allein nicht.

Die künftigen Schulwege schon heute mitdenken

Mit der geplanten Campusschule Schnelsen rückt eine weitere Aufgabe in den Mittelpunkt: Kinder und Jugendliche müssen die Schule sicher zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichen können.

„Wir sollten handeln, bevor sich die bestehenden Konflikte durch den zusätzlichen Schulverkehr verschärfen. Deshalb setze ich mich dafür ein, eine Sperrung für den motorisierten Durchgangsverkehr sorgfältig zu prüfen. Die Grundstücke müssen dabei selbstverständlich erreichbar bleiben“, erklärt Armi.

Auch die Menschen im Wohnprojekt der Brachvogel eG sind auf sichere und gut zugängliche Wege angewiesen. Dort befinden sich unter anderem eine von Insel e.V. begleitete Wohngemeinschaft für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und barrierefreie Wohnungen. Ihre Bedürfnisse gehören für Armi ebenso in die Verkehrsplanung wie die der künftigen Schulgemeinschaft.

Vorschläge aus der Nachbarschaft weiterverfolgen

Beim gemeinsamen Rundgang mit Christian Zierau erläuterten die Anwohnenden die Probleme und ihre Lösungsideen. Zur Prüfung gehören auch alternative Routen für den überörtlichen Verkehr über Bönningstedt zur B4.

„Die Unterschriften zeigen, wie wichtig der Nachbarschaft dieses Anliegen ist. Vielen Dank an alle, die sich einbringen, und an Christian Zierau für das offene Gespräch vor Ort. Ich werde die Vorschläge weiterverfolgen und mich beim Bezirksamt für eine tragfähige Lösung einsetzen.“

Foto: SPD Schnelsen | Mit KI bearbeitet